La Poste verwendet ip-label für die Überwachung der internen und externen Anwendungsdienste

Seit 1. März 2010 ist die französische Post eine 100% private Aktienkapitalgesellschaft. Ihre 4 Geschäftsfelder umfassen die Postbearbeitung, der Paketsendungen, die Postbank und die Marke La Poste. Jedes Jahr gehen in den 17.000 Zweigstellen der Post 45 Millionen private und 3,5 Millionen Geschäftskunden ein und aus. Die technischen Anlagen gewährleisten die Bearbeitung und Zustellung von jährlich 26 Milliarden Sendungen. 2009 erzielte die Gruppe La Poste einen Umsatz in Höhe von 20,5 Miiliarden Euro und beschäftigte über 287.000 Personen.

 

Seit der “Gewerbsamung” oder Industrialisierung hat die Post für jeden Geschäftsbereich (Bank, Postsendungen, Marke usw.) ein eigenes IT-Management; das Informationssystem des Bereiches “Post” verwaltet sämtliche Anwendungen der entsprechenden Direktion.

Die Informationstechnik dieser Direktion ist auf 4 Zentren verteilt, nämlich die Direktion selbst, die sich im Raum Paris befindet, 2 Produktionsstätten und einen technischen Standort in der französischen Provinz. Diese Zentren verwalten 4.000 Server. 2.500 Server behergen die Anwendungen für die interne oder externe Nutzung der Direktion (z.B. SAP, Rechnungswesen, Sendungs-Tracking usw.) und werden gehostet. Die 1.500 anderen Server sind auf die Briefzentren und die lokalen Niederlassungen verteilt.

 

Qualität steht für das IT-System der Postbearbeitung an erster Stelle

Um die Verfügbarkeit der internen Anwendungsdienste und des Internets zu überwachen, erfolgten die entsprechenden Kontrollen lange Zeit manuell. Bei solchen manuellen Prüfungen oder mit Hilfe intern entwickelter Skripts wurde jeden Morgen jeder einzelne der 200 “Client-Services” getestet, um herauszufinden, ob der Zugriff auf die Seite möglich war. Das dauerte natürlich ewig und war schwer in den Griff zu bekommen. Außerdem liegt es ja auf der Hand, dass eine Anwendung, die vormittags um 10.30 h für die manuelle Überprüfung bereit sein musste, eine Viertel Stunde später nicht mehr zur Verfügung stehen konnte. 2008 wurde beschlossen, die Verfügbarkeit dieser Dienste proaktiver zu gestalten, und die Wahl fiel auf Newtest von ip-label.

„Newtest hat sich als äußerst zuverlässig entpuppt und ist nicht mehr wegzudenken. Jede neue Anwendung wird sofort von einem Newtest-Roboter gemessen“, erklärt François Lecerf von der Direktion “Post”, IT Technik und Produktion

 

Die Industrialisierung der applikativen Verfügbarkeitsprüfung

Newtest misst durchgängig die Antwortzeiten, die Verfügbarkeit und die Leistung der kritischen Dienste aus Enduser-Sicht. Mit Newtest hat die Direktion “Post” ihr eigenes Messnetz aufgebaut. An bestimmten repräsentativen Punkten hat sie Roboter installiert, die regelmäßig bestimmte Business-Transaktionen simulieren.
Mittlerweile arbeitet La Poste mit 17 Newtest-Robotern, von denen jeder alle 15 Minuten ein Dutzend unterschiedlicher Szenarien simuliert. Für die internen Anwendungen geschieht dies während der Geschäftszeiten, die Internet-“Client-Services” werden rund um die Uhr mitverfolgt. Auf diese Weise sind jederzeit und an jedem Messpunkt die Verfügbarkeit, die Antwortzeiten und die Performance der kritischen ASP-Dienste bekannt. Damit ist es einfach, Störungen schnell zu erkennen, sie sofort zu melden und zu beheben, bevor die Benutzer davon betroffen werden. Um diese Lösung noch zu ergänzen, hat die Direktion “Post” außerdem Newtest Test On Request installiert, ein Modul, mit dem Tests ohne Verzögerungen außerhalb der für die Roboter vorgesehenen Zeiten durchgeführt werden können. Parallel zu den Robotern verwendet La Poste außerdem das Tool Newtest Reporting.

Der Zugriff darauf ist den Entwicklern gestattet, die die Daten im Rahmen der Code-Optimierung bearbeiten, aber auch allen, die in der IT-Produktion tätig sind; ferner denjenigen Mitarbeitern, die für die Qualitätssicherung und den Kundenservice sorgen und die Schnittstelle zwischen der IT-Direktion und den internen und externen Kunden bilden.

 

Newtest, ein Tool im Kern eines globalen Systems…

Dieses System ist eine Ergänzung zu den bereits vorhandenen Tools, um die Leistung mitzuverfolgen und Wartungs- und Störungsbehebungsmaßnahmen auszulösen. Alle diese Tools sind in einem Überwachungs-Cockpit zusammengefasst. In dem entsprechenden Raum stehen zahlreiche Kontrollbildschirme, die alle 15 Minuten den aktuellen Zustand der Anwendungen anzeigen. 6 Personen sind für die Benachrichtigung im Störfall zuständig. Im Backoffice erfüllt ein Service Desk die Aufgabe, Probleme zu lösen, bevor sie dem Nutzer bewusst werden; ein weiteres Team ist mit dem Reporting befasst.

 

Newtest, eine zuverlässige Lösung für die Modernisierung der Post

Die Direktion “Post” ist mit der Newtest-Suite und den Vorteilen, die sie bietet, rundum zufrieden. Zu den Argumenten, die für diese Wahl sprachen, gehören die einfache Entwicklung der Szenarien und der wettbewerbsfähige Preis der Lösung. Da außerdem die Einführung und die Infrastrukturen so benutzerfreundlich sind, hat die Post nicht gezögert, die Sonden zu virtualisieren. Aufgrund ihrer absoluten Zuverlässigkeit ist die Lösung mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Alle kritischen Anwendungen werden mit Newtest überwacht, obwohl die Anzahl der Anwendungen im Rahmen der Modernisierung der Postbearbeitung ständig zunimmt. So gibt es inzwischen eine Anwendung für Tablet-PCs zwecks Sendungsverfolgung, deren Verfügbarkeit regelmäßig von den Newtest-Robotern überprüft wird. Der Erfolg war so groß, dass das System auch für den Geschäftsbereich “Internationale Sendungen” gleich nach seiner Integration in die Direktion “Post” eingerichtet wurde. In diesem Zusammenhang sollen in Kürze 3 weitere Roboter installiert werden: 1 für Internet-Anwendungen und 2 für interne Anwendungen.